Absolute Giganten

 

Floyd hat beschlossen zur See zu fahren – ganz zum Leidwesen seiner besten Freunde Walter und Ricco. Aber an ihrem letzten gemeinsamen Abend wollen sie diesen unaufhaltsamen Abschied noch für 24 Stunden vergessen. Sie tauchen ab in das Nachtleben der Großstadt, um sich noch einmal zu spüren, bevor es heißt erwachsen zu werden.

 

Vor 20 Jahren drehte Sebastian Schipper mit „Absolute Giganten“ einen Kultfilm und setzte seinen Darstellern ein filmisches Denkmal. 2019 findet die Geschichte ihren Weg auf unsere Theaterbühne.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Angst essen Seele auf

 

Emmi ist über 60, Witwe und lebt allein, bis sie den 20 Jahre jüngeren Ali kennen und lieben lernt. Ali ist Araber. Das löst in Familie und Umgebung tiefe Ablehnung aus. Doch Emmi stemmt sich gegen alle Konvention und den drohenden Verlust. Sie heiratet Ali.

Die neu erreichte Akzeptanz von außen bewirkt bald neue innere Konflikte. Ali zieht sich wieder in sein eigenes kulturelles Umfeld zurück – und zeitweilig auch zu seiner früheren Geliebten, der Wirtin Barbara. Erst als Emmi Ali wieder findet, erkennt sie ihre eigene Unzulänglichkeit, doch Emmi gibt nicht auf.

„Angst essen Seele auf“ ist Fassbinders wichtigstes Werk im Jungen Deutschen Film. So erlebt der heute wieder aktuelle Filmtext nun eine Rückprojektion vom Münchner Vorstadtrealismus der 70er Jahre ins heutige Bahnhofsviertel der Stadt – dem neuen Ort für Theater und Sehnsucht, dem Zentraltheater.